Glatte Haut fühlt sich nicht nur wunderbar an, sondern ist auch sexy. Bereits seit tausenden von Jahren ist die Enthaarung am ganzen Körper als Maßnahme der Körperhygiene verbreitet, auch bei Männern. Im alten Ägypten benutzen die Menschen bereits Pinzetten und Zwirne, auch im Genitalbereich. Die Haarentfernung muss heutzutage jedoch keine schmerzhafte Prozedur mehr sein. Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich des unerwünschten Haarwuchses zu entledigen, schonend schnell und zuverlässig.

wachsen-rasierenWenn es schnell gehen muss – Rasieren

In Europa bevorzugen die Menschen das Rasieren als Haarentfernungsmethode. Dies ist zwar auf der einen Seite gründlich und geht relativ schnell. Doch andererseits, kann es passieren, dass man sich an unbequem zu erreichenden Körperpartien schneidet. Dies führt nicht nur zu Schmerzen, sondern unter Umständen auch zu kleinen Narben. Zudem ist diese Methode nicht nachhaltig. Oft wachsen die unbeliebten Haare innerhalb weniger Tage schnell nach. Ein weiterer Nachteil sind eingewachsene Haare, die im schlimmsten Fall sogar operativ entfernt werden müssen.

Schmerzhaft aber nachhaltig – Epilieren

Viele Hersteller für Elektrogeräte bieten eine breite Palette von Epiliergeräten an. Diese funktionieren praktisch wie eine Pinzette. Dabei werden gleich mehrere Haare mitsamt der Wurzel herausgezupft, was nicht ganz schmerzfrei ist. Diese Methode ist jedoch nicht so gründlich, wie das Rasieren, da kürzere Haare schlechter erfasst werden. Dafür ist das Epilieren sehr nachhaltig und die Haare wachsen langsamer nach. Weiterer Nachteil bei der Entfernung der Haare mit dieser Methode: Sie ist für den Genitalbereich nicht geeignet.

Weniger schmerzhaft – Wachsen

Das Wachsen eignet sich als Methode für die Entfernung von Haaren an allen Körperstellen. Allerdings ist es teilweise schwierig, selbst an bestimmte Stellen zu kommen, wenn man nicht sehr gelenkig ist. Dafür gibt es Waxing Studios, die darauf spezialisiert sind. Das Wachsen kann mithilfe von Warmwachs oder Kaltwachs geschehen. Die schmerzintensivere Methode ist die Kaltwachsmethode. Sie eignet sich besonders für große Flächen, wie Arme und Beine. Bei empfindlicheren Körperstellen, wie Achseln und Intimbereich, sollte man auf Warmwachs zurückgreifen. Es ist jedoch empfehlenswert, einen Spezialisten aufzusuchen, da durch falsche Handhabung eine hohe Verbrennungsgefahr besteht. Es gibt inzwischen verschiedene natürlich Wachssorten, die sehr hautfreundlich sind, wie etwa mit Schokolade, Caramel, Honig oder Zucker. Das Wachs wird im warmen, fast flüssigen Zustand auf die Haut aufgetragen. Darauf werden Vliesstreifen geklebt. Dann werden die Haare durch ruckartiges Abziehen der Streifen entfernt. Diese Methode ist sehr gründlich, weniger schmerzhaft als das Epilieren und sehr nachhaltig. Die Haare wachsen feiner, langsamer und seltener nach.

Nachbehandlung nicht vergessen!

Ganz gleich für welche Haarentfernungsmethode man sich entscheidet, die Nachbehandlung ist sehr wichtig, da immer die Gefahr besteht, dass Haare einwachsen können. Dazu gehört ein regelmäßiges Peeling. Zudem sollte direkt nach der Behandlung auf Lotionen und Deos, die Alkohol enthalten, verzichtet werden. Am besten eignet sich Aloe Vera Öl.

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