Smalltalk – jeder hat davon gehört, aber nur wenige wissen wie man Smalltalk richtig und effektiv einsetzt. Man versetze sich in folgende Situation: Man fährt im Fahrstuhl, jemand weiteres steigt hinzu und anschließend herrscht viele, sehr lang wirkende Sekunden absolutes Schweigen und es wird versucht sich möglichst nicht in die Augen zu schauen. Keine sehr angenehme Situation, oder? Wieso also nicht mit einer lockeren Bemerkung ein kurzes Gespräch anfangen? Hier eignet sich Smalltalk ideal. Genauso wie im Umgang mit Geschäftspartnern oder auf einer Party, auf der man niemanden kennt und mit fremden Menschen ins Gespräch kommen möchte.

Wie Smalltalk funktioniert

Auf Partys oder anderen Veranstaltungen reicht es bereits, ein Lächeln aufzusetzen und einen potentiellen Gesprächspartner zu fragen, woher er/sie den Gastgeber kennt oder ob er/sie das erste Mal hier sei. Das klingt nicht sonderlich originell, aber es erfüllt den Zweck der Gesprächseröffnung vollkommen und schon beginnt der Smalltalk. Anschließend kann man erzählen, woher man selbst den Gastgeber kennt und sich daraufhin vorstellen “Ich bin übrigens…”.

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Smalltalk kann man lernen

Beim Smalltalk kann man immer wieder an das Gesagte anknüpfen. Falls der Gesprächspartner beispielsweise den Gastgeber aus dem Studium kennt, eignen sich Fragen wie “Ihr habt zusammen studiert? An welcher Uni denn?”. Daneben bietet es sich an, ein Gespräch situationsabhängig zu lenken. Beispielsweise über die gerade laufende Musik, über ein Kunstobjekt, das in der Nähe hängt, oder was einen persönlich interessiert. Wie das Wort Smalltalk selbst schon verrät, geht es hierbei um “leichte Konversation”. Sprich, man sollte lockere Themen ansprechen und nicht etwa Themen wie Religion, Politik, Krankheiten, Geld oder Eheprobleme. Sehr gut eignen sich Themen wie:

  • Tätigkeit (Job / Studium)
  • Urlaub / Reisen
  • Hobbys (Freizeitbeschäftigung / Sport / Musik / Kino, Filme)
  • Wohnort (Stadt / Viertel)
  • Familienstand und Kinder
  • Haustiere

Smalltalk richtig einsetzen

Ganz wichtig (und nicht nur beim Smalltalk): Lasse Deinen Gegenüber ausreden. Nörgle außerdem nicht herum. Denn wer möchte sich schon mit einem Pessimisten umgeben? Positive Menschen sind dagegen sehr beliebte Gesprächspartner. Und was noch ungemein wichtig ist: Merke Dir den Namen Deines Gesprächspartners. Spreche ihn während des Gesprächs öfters einmal mit seinem Namen an, so vergisst Du den Namen nicht so leicht und zudem hört jeder seinen eigenen Namen gerne.

Weiterhin darf ein Smalltalk nicht wie ein Verhör ablaufen – stelle also nicht zu viele (private) Fragen, sondern frage eher nach Meinungen. Ein Smalltalk soll Spaß machen und locker ablaufen. Dabei solltest Du einsilbige Ja/Nein Antworten komplett vermeiden und stattdessen auf alles, was Dein Gesprächspartner über sich erzählt, näher eingehen, bspw. “Du arbeitest als Vertriebsleiter? Das klingt sehr spannend, was genau vertreibst Du denn?  Bist Du dann sehr viel unterwegs oder leitest Du alles eher zentral?”.

Wenn Du den Gesprächspartner interessant findest und das Gespräch gerne einmal fortsetzen möchtest, spreche dies auch an und tauscht im Anschluss an den Smalltalk Kontaktdaten bzw. Visitenkarten aus.

Wie du gezielt Frauen ansprichst erfährst du im Artikel Wie du Frauen erfolgreich kennenlernst.

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