Richtiges Blasen muss gelernt sein oder mittels mehrmaligen Übungen perfektioniert werden. Während viele Frauen gerne den Penis ihres Partners in den Mund nehmen, ist es für andere Damen hingegen nur eine „lästige Pflichtübung“. Andere sind unsicher, wissen nicht, wie sie richtig Blasen sollen und vermeiden daher den Oralsex. Doch gibt es überhaupt ein „richtig Blasen“? Ist es überhaupt möglich, dass – im Rahmen der oralen Verwöhnung – überhaupt Fehler gemacht werden können? Muss eigentlich nur der Penis verwöhnt werden oder müssen die Hoden ebenfalls – im Rahmen der oralen Stimulation und Befriedigung – berücksichtigt werden? Und was soll man machen, wenn der Partner kurz vor der Ejakulation steht? Soll man das Sperma schlucken, ausspucken oder auf den Körper verteilen? Fakt ist: Es gibt unterschiedliche Arten, wie „geblasen“ werden kann. Doch eine Sache ist so gut wie sicher: Erkennt die Frau, dass es ihrem Partner gefällt, wird sie der Blowjob genauso erregen wie ihn und keine „lästige Pflichtübung“ mehr darstellen.

Richtig blasen – Tipps und Tricks für einen perfekten Blowjob

richtig blasen
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Während des Blowjobs soll das Hauptaugenmerk zwar auf sein bestes Stück gerichtet sein, dennoch dürfen auch die umliegenden Regionen nicht vergessen werden. Dazu gehören etwa die Hoden, der Damm, die Leiste und auch der Analbereich. Jene Bereiche sollen bzw. dürfen natürlich gestreichelt sowie geküsst werden. Wichtig ist, dass sich die Frau langsam an jene Regionen herantastet und somit ihren Partner berührt; ein vorschnelles „Packen“ oder „Berühren“ der erogenen Zonen kann mitunter dafür sorgen, dass der Partner verwirrt ist. Im Endeffekt soll er die Berührungen herbeisehnen und sie genießen.

Der Penis selbst verfügt über drei Stellen, die äußerst erregbar sind. Das ist das Bändchen bzw. Frenulum, das direkt unter der Eichel ist. Sollte die Frau kein Bändchen finden (vorwiegend bei beschnittenen Männern), ist es möglich, dass jenes im Rahmen der Beschneidung entfernt wurde. Keine Sorge – die Stelle ist dennoch empfindlich und sollte nicht vernachlässigt werden. Auch die Naht am Penis, die von der Eichel zum Hodensack verläuft, zählt zu den erregenden Zonen. Ein weiterer Punkt: die Hoden.

Der Beginn – Zungenspiele und „Deep Throat“

Die Frau sollte zuerst mit der Zunge die Eichel umspielen. Ein sanftes Saugen zu Beginn, ein stärkeres Saugen im Verlauf des Blowjobs. Die Lippen können dabei um den Penis geschlossen werden; danach wird dieser tiefer in den Mund genommen. Beginnt die Frau zu lutschen bzw. mit den Lippen auf- wie abzufahren, wird der Mann vor Lust stöhnen und sich winden. Beherrscht die Frau die Kunst des Blowjobs, kann sie mitunter auch den „Deep Throat“ probieren. Hier wird der Penis zur Gänze in den Mund genommen und sorgt für ein ultimatives Lustgefühl beim Partner.

Keine Zähne!

Es gibt aber auch Tabus. Die Frau darf niemals ihre Zähne verwenden. Ein kurzes Knabbern kann sehr wohl als unangenehm empfunden werden. Mitunter verspürt der Partner einen starken Schmerz; die Lust auf den Blowjob ist mit Sicherheit verflogen. Für viele Frauen ein Tabu, was aber kein Tabu sein darf, ist der Speichelfluss. Wer intensiv an die Sache rangeht, wie wild am besten Stück seines Partners lutscht, muss mehr oder weniger feststellen, dass Speichel aus dem Mund läuft. Keine Sorge. Speichel ist das natürlichste Gleitmittel der Welt und sorgt dafür, dass der Blowjob noch intensiver wahrgenommen wird. Wer übrigens seine Blowjob-Künste intensivieren möchte, sollte den Blickkontakt mit seinem Partner aufrechterhalten. Das steigert vor allem das männliche Machtgefühl. Man kann richtig Blasen, aber perfekt wird es dann, wenn die Frau vor ihrem Partner kniet, seinen Penis im Mund hat und ihm in die Augen sieht.

Das große Finale – richtig Blasen auch am Ende

blowjobDoch welche Stellung eignet sich, damit man richtig Blasen kann? Vorwiegend eignen sich drei Positionen, die mitunter den Blowjob perfektionieren. Sie kniet vor ihm, während er auf einem Sessel sitzt und sich verwöhnen lässt. Andererseits kann der Partner auch vor ihr stehen, während sie vor ihm kniet und ihm einen bläst. Eine weitere Möglichkeit ist ihm Rahmen von 69 – sie kniet verkehrt auf ihm, nimmt seinen Penis in den Mund und gewährt ihm die Möglichkeit, dass er ihre Vagina lecken kann. Die dritte Möglichkeit: Er liegt im Bett, sie befindet sich zwischen seinen Beinen und verwöhnt seinen Penis. Bis auf die Position 69 ist bei allen Stellungen der Blickkontakt möglich.

Wer richtig Blasen will, sollte sich auch Gedanken über das Ende des Blowjobs machen. Wenn die Frau merkt, dass ihr Partner kurz vor der Ejakulation ist, sollte der Penis mit den Lippen umschlossen und in den Mund geführt werden. Ist der Penis im Mund, wird mit der Zunge weiter um die Eichel gespielt. Im weiteren Verlauf sollte der Kopf auf und ab bzw. die Lippen nach vorne und hinten geschoben werden; so erlebt der Mann eine wahre Ekstase.

Was passiert mit dem Sperma?

Wer richtig Blasen will, muss natürlich auch das Ende des Blowjobs zelebrieren. Knapp 54 Prozent der Frauen spucken das Sperma, nachdem der Partner im Mund „gekommen“ ist, aus. Ein geringer Prozentteil möchte gar nicht das Sperma im Mund haben; die anderen Damen schlucken das Ejakulat. Damit aber nicht nur der Mann seine Freude hat, sollte er den Abschluss so angenehm wie möglich gestalten und vorher duschen, den Intimbereich rasieren bzw. eine süße Ananas essen, damit das Sperma „besser schmeckt“.

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